Grundig fusioniert Triumph und Adler-Werke

Ein deutsches Wirtschaftswunder hat Geburtstag

100 Jahre wäre Max Grundig, eine unbestreitbare Größe der deutschen Nachkriegsgeschichte, am 7. Mai 2008 geworden. Was die wenigsten wissen: Der legendäre fränkische Rundfunk- und Fernsehunternehmer schuf vor genau 50 Jahren auch einen der erfolgreichsten Büromaschinenkonzerne. Dieser ist heute - nach einer wechselvollen Vergangenheit - Deutschlands Marktführer im Document Business.


Nürnberg, 7. Mai 2008 - Max Grundig gehört zu den großen Wirtschaftskapitänen der Nachkriegszeit. "Meister der Marktwirtschaft" wurde der legendäre Unternehmer einmal genannt. 1957 übernahm Grundig die Triumph Werke in Nürnberg und die Adlerwerke in Frankfurt. Beide Unternehmen fusionierte er zum fünftgrößten Büromaschinenhersteller der Welt. 1958 markierte die gemeinsame Vertriebsorganisation Grundig-Electronic-Triumph-Adler (GTA) den praktischen Beginn der Fusion zwischen Triumph Werke und Adlerwerke. Am 7. Mai 2008 wäre Max Grundig 100 Jahre alt geworden.

Der Pionier der Unterhaltungselektronik stieg im Wirtschaftswunder rasant zum bedeutendsten Rundfunk- und Fernsehfabrikanten der Welt auf. Den Durchbruch schaffte Grundig 1946 mit seinem Selbstbauradio „Heinzelmann“. 1952 war er einer der größten Rundfunkgeräte-Hersteller Europas, und noch im gleichen Jahr baute er seinen ersten Fernseher. 1955 war Grundig die Nummer eins für Tonbandgeräte und einer der größten Musikschrankhersteller.

Grundig hatte ein Auge auf die boomende Bürotechnik geworfen, seit er mit seinem Büro-Diktiergerät „Stenorette“ hohe Umsätze erzielte. Als sich ihm dann 1956 die Gelegenheit bot, kaufte er die Triumph Werke in Nürnberg und die Frankfurter Adlerwerke. Nach seiner kleinen Enkelin Gabriele nannte Grundig eine legendäre Schreibmaschinen-Reihe. Millionen schrieben auf „Gabriele“. Der Wiener Erfolgsautor Johannes Mario Simmel („Es muss nicht immer Kaviar sein“, 1960) tippte alle seine Romane in eine mechanische „Gabriele“.

Unter dem Dach seines Elektronik-Konzerns fusionierte Grundig Triumph/Adler zur Unternehmensgruppe. Er leitete damit den
Entwicklungsprozess der Marke "TA Triumph-Adler" ein, der ein Jahrzehnt später vollendet wurde.

1968 verkaufte Grundig Triumph/Adler an US- Litton. Das Geld der Amerikaner steckte er in den Bau der damals weltweit modernsten Farbfernsehfabrik in Nürnberg Langwasser. Ende der 70er Jahre stand das Grundig-Imperium mit 38.000 Beschäftigten und einem Milliardenumsatz im Zenit. Doch schon bald begann der Niedergang mit der Billigkonkurrenz aus Fernost und dem Strukturwandel durch die digitale Revolution. 1984 zog sich Grundig aus seinem Unternehmen zurück. Er starb am 8. Dezember 1989 im Alter von 81 Jahren.


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Leiter Unternehmenskommunikation & PR
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Über die TA Triumph-Adler AG:
Im Document Business ist TA Triumph-Adler der Spezialist. Das Unternehmen analysiert und berät Geschäftskunden individuell und realisiert den effizienten Document-Workflow. Sowohl in papier- als auch in elektronischer Form und mit nachhaltigem Service. Mit über 178.000 installierten Systemen bei mehr als 34.000 zufriedenen Endkunden und mit 112 Jahren Erfahrung im „Document-Business“ ist der Konzern Marktführer in Deutschland. Über 450 eigene Document-Consultants sowie 500 eigene System-Supporter garantieren flächendeckenden Service. Der Konzern ist über 13 rechtlich selbständige s.g. "Solution Center" (GmbH´s) an mehr als 50 deutschen Standorten sowie international für seine Kunden vor Ort. TA Triumph-Adler bietet ganzheitliche und einzigartige modulare Lösungskonzepte (Hardware = TOM „Total Output Management“; Software = DIDO „Digital Document Organisation“). Das Unternehmen ist Vollsortimenter in den Bereichen Druck, Fax, Kopie, Scan und DMS und verfügt mit der TA Leasing GmbH über einen eigenen Finanzdienstleister, der den Unternehmenskunden nahezu jede Form der Finanzierung ermöglicht. Mit der spezialisierten TA Triumph-Adler Corporate Consulting GmbH betreut der Document Spezialist national und international aufgestellte Großkunden. Die TA Triumph-Adler AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert (WKN 749500) und erzielte im Geschäftsjahr 2007 mit 1.365 Mitarbeitern (davon 150 Auszubildende) einen Umsatz von 416 Mio. Euro. Die Gesellschaft übernimmt mit der Triumph-Adler Stiftung „Kinder in Not“ sozial- und gesellschaftspolitische Verantwortung, fühlt sich dem Schutz der Umwelt verpflichtet und folgt einer effizienten und umfassenden Corporate Governance. Sitz der AG ist Nürnberg.


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