Triumph Werke 1946 - 1957
1950 "Matura" - Königin der Schreibmaschine
Eine sensationelle Neuentwicklung gelingt Triumph mit der "Matura"-Büroschreibmaschine.
Modernes Design und beispiellose Qualität machen sie zur "Königin der Schreibmaschine". Auf dem Weltmarkt besteht sie jeden Leistungsvergleich, in Deutschland bestimmt sie die künftige Schreibmaschinenentwicklung. Die „Matura“ wird zum Verkaufsschlager der ersten 1950er Jahre.
1953 Triumph mit geräuscharmen Motorrädern
Zum 50jährigen Motorradjubiläum sorgt Triumph mit zwei neuen Modellen für Aufsehen:
Der rassigen Cornet mit 200ccm Hubraum und der bulligen 350er-Boss. Beide Maschinen, kraftvoll und elastisch, verblüffen durch den äußerst leisen Motor.
Die Neuentwicklungen finden großen Absatz. Doch nach dem Rekordjahr von 1953 gerät in Deutschland das Motorradgeschäft in die Krise. Jetzt kaufen die Menschen lieber Autos.
1956 Vollelektrisches Schreiben
Vollelektrisches Schreiben hält Einzug in den Büros.
Die "Matura electric" und die elektromechanische Buchungsmaschine "Euconta" kommen auf den Markt.
Neue Impulse in der Automation und in der Büro- und Fern-schreibtechnik gibt der vollelektrische Schreiblocher Triumph-Perfomat. Bis Ende 1956 haben etwa 1 Million Büro-, Kleinschreib- und Organisationsmaschinen die Triumph Werke verlassen – fast die Hälfte davon nach 1945.
1957 Grundig kreiert Weltmarke "gabriele"
Der Fürther Industrielle Max Grundig erwirbt das Aktienkapital der Triumph Werke und kauft über Triumph eine Schachtelbeteiligung an den Frankfurter Adlerwerken.
Die Produktion von Motorrädern und Fahrrädern wird eingestellt. Triumph fokussiert sich ganz auf Büromaschinen.
Nach Grundigs Enkelin Gabriele wird eine neue Generation von Familienschreibmaschinen benannt. "gabriele" entwickelt sich zu einer Weltmarke.
Ta Triumph Adler
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