Digital Office

Als Arbeitsplatz zum Erledigen von Verwaltungsaufgaben ist das Büro das Rückgrat der Wirtschaft: Hier wird geplant, organisiert und koordiniert, was alle anderen Tätigkeiten von Unternehmen überhaupt erst ermöglicht. Die Aufgaben im Büro haben sich im Laufe der Zeit wenig verändert – ganz im Gegensatz dazu, wie sie angepackt werden. Im 21. Jahrhundert ersetzen Computer die Schreibmaschine und digitale Workflows das Papier. Aus dem Büro wird das Digital Office.
Mit „Digital Office“ sind weniger die Büroräume gemeint als die Geräte und Prozesse, mit denen die tägliche Arbeit organisiert und digitalisiert wird. Ein Digital Office ermöglicht es, auch von unterwegs oder vom Homeoffice aus zu arbeiten.
Mit „Digital Office“ sind weniger die Büroräume gemeint als die Geräte und Prozesse, mit denen die tägliche Arbeit organisiert und digitalisiert wird. Ein Digital Office ermöglicht es, auch von unterwegs oder vom Homeoffice aus zu arbeiten.
Inhaltsverzeichnis
Unter unseren Artikeln finden Sie alle Informationen zum Digital Office
1. Was macht ein Büro zum Digital Office?
Die Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Büro besteht darin, „den Betrieb am Laufen zu halten“. Viele Tätigkeiten sind Routine-Aufgaben, deren Wert daher mitunter unterschätzt wird. Wie wichtig sie sind, zeigt sich häufig erst, wenn etwas schiefläuft. Wenn etwa Rechnungen nicht bezahlt werden und der Kunde die Geschäftsbeziehung kündigt. Das Gegenbeispiel: Je schneller Rechnungen bezahlt werden, desto besser und belastbarer wird die Kundenbeziehung.
Lange wurden Informationen im Büro handschriftlich erfasst und kontrolliert, bis im 20. Jahrhundert der Siegeszug der Schreibmaschine begann. Gleichwohl wurden Dokumente wie zuvor auf Papier verschickt, erfasst, bearbeitet und schließlich archiviert. Das ändert sich im Digital Office. Hier werden Dokumente elektronisch erfasst und bearbeitet. Beim Dokumentenmanagement per DMS- oder ECM-Lösung werden Dokumente durch vorgegebene Workflows geschickt. Das sorgt für Transparenz, da jederzeit klar ist, wo sich ein bestimmtes Dokument befindet und welcher Arbeitsschritt als nächster ansteht. Und es sorgt für Effizienz, da digitale Dokumente nie auf einem Schreibtisch verkramt werden können.
Das digitale Dokumentenmanagement mit seinen elektronischen Workflows ist das Zentrum des Digital Office. Diese Prozesse übernehmen das Erstellen und Erfassen, Ablegen und Verteilen, Versionieren und Speichern von Dokumenten. Anschließend werden die Dokumente – auf Wunsch revisionssicher – archiviert.
Lange wurden Informationen im Büro handschriftlich erfasst und kontrolliert, bis im 20. Jahrhundert der Siegeszug der Schreibmaschine begann. Gleichwohl wurden Dokumente wie zuvor auf Papier verschickt, erfasst, bearbeitet und schließlich archiviert. Das ändert sich im Digital Office. Hier werden Dokumente elektronisch erfasst und bearbeitet. Beim Dokumentenmanagement per DMS- oder ECM-Lösung werden Dokumente durch vorgegebene Workflows geschickt. Das sorgt für Transparenz, da jederzeit klar ist, wo sich ein bestimmtes Dokument befindet und welcher Arbeitsschritt als nächster ansteht. Und es sorgt für Effizienz, da digitale Dokumente nie auf einem Schreibtisch verkramt werden können.
Das digitale Dokumentenmanagement mit seinen elektronischen Workflows ist das Zentrum des Digital Office. Diese Prozesse übernehmen das Erstellen und Erfassen, Ablegen und Verteilen, Versionieren und Speichern von Dokumenten. Anschließend werden die Dokumente – auf Wunsch revisionssicher – archiviert.
2. Was braucht ein Digital Office?
Ein Dokumentenmanagement für ebenso effiziente wie bequeme Workflows. Dabei kommt es bei einem Dokumenten-Management-System (DMS) auf drei Faktoren an:
- Es ist leicht zu bedienen
Jede Software ist nur so gut wie ihre Nutzerfreundlichkeit. Je intuitiver, desto besser. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter muss ohne aufwendige Schulungen damit umgehen können, schließlich soll das DMS die Arbeit erleichtern. - Berechtigungen sind geklärt
Berechtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auf alle Dokumente zugreifen, unabhängig von Zeit und Ort. Wer „berechtigt“ ist, wird durch ein differenziertes Rechte- und Rollenmanagement geklärt. - Rechtlich ist alles sicher
Für sich genommen gewährleistet kein DMS den rechtskonformen Umgang mit Dokumenten, das System kann aber etwa mit der automatisierten Einhaltung von Löschfristen „aufgerüstet“ und in den Prozessrahmen für eine revisionssichere Archivierung eingebunden werden.
Einige DMS-Lösungen funktionieren über eine Software, die direkt auf dem Computer installiert wird. Andere laufen über einen browserbasierten Webclient. Der Unterschied: Die Software wird nicht auf jedem einzelnen Rechner installiert. Diesen Vorteil haben auch Dokumenten-Management-Systeme, die über die Cloud verwaltet werden. Damit werden die eigenen Server – und IT-Fachkräfte – entlastet. Der Cloud-Anbieter übernimmt die Wartung der Cloud-DMS-Lösung und sorgt für einen reibungslosen Betrieb und regelmäßig automatisierte Backups.
Auf eine neue Stufe wird das Dokumentenmanagement mit ECM (Enterprise Content Management) gehoben: Es richtet die Workflows auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse aus. Als Faustregel gilt: 80 Prozent standardisiert, 20 Prozent individualisiert. Aufwendiger (und entsprechend teurer) ist die Alternative: Das ECM-System wird 100-prozentig individualisiert konfiguriert.
Um ein Gefühl dafür zu erhalten, was ein ECM-System kann, beginnen Unternehmen in der Regel mit einem Pilotprojekt. Dadurch werden in überschaubarem Rahmen valide und tragfähige Ergebnisse erzielt. Zudem wird so zu einem frühen Zeitpunkt erkundet, welche Verfahrensschritte sich bewähren. Darauf lässt sich später aufbauen, denn ECM-Systeme sind modular strukturiert. Unternehmen und Organisationen können sich zum Start einzelne Module heraussuchen und peu à peu weitere Module – sprich: Bereiche oder Abteilungen – dazupacken. Die wichtigsten Module sind:
Auf eine neue Stufe wird das Dokumentenmanagement mit ECM (Enterprise Content Management) gehoben: Es richtet die Workflows auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse aus. Als Faustregel gilt: 80 Prozent standardisiert, 20 Prozent individualisiert. Aufwendiger (und entsprechend teurer) ist die Alternative: Das ECM-System wird 100-prozentig individualisiert konfiguriert.
Um ein Gefühl dafür zu erhalten, was ein ECM-System kann, beginnen Unternehmen in der Regel mit einem Pilotprojekt. Dadurch werden in überschaubarem Rahmen valide und tragfähige Ergebnisse erzielt. Zudem wird so zu einem frühen Zeitpunkt erkundet, welche Verfahrensschritte sich bewähren. Darauf lässt sich später aufbauen, denn ECM-Systeme sind modular strukturiert. Unternehmen und Organisationen können sich zum Start einzelne Module heraussuchen und peu à peu weitere Module – sprich: Bereiche oder Abteilungen – dazupacken. Die wichtigsten Module sind:
- Digitale Rechnungsprüfung und -bearbeitung
- Digitale Personalakte
- Digitale Projektakte
- Digitales Vertragsmanagement
- Digitale Lieferantenakte
- Digitale Kfz-Akte
TA Triumph-Adler bietet beide Arten von ECM-Systemen an: sowohl ausgebaute standardisierte als auch komplett individuell konfigurierte Lösungen. Dabei können Kunden immer wählen, welche Module sie einsetzen wollen. Es ist jederzeit möglich, weitere Module aufzusatteln.
Vom Büroarbeitsplatz zum Digital Workplace
Digitales Dokumentenmanagement – ob als DMS- oder ECM-Lösung – erlaubt ein effizientes Arbeiten im Digital Office. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter losgelöst von Arbeitsort und Tageszeit auf alle für sie relevanten Tools und die entsprechende Software zugreifen können. Dafür brauchen sie einen Digital Workplace, also einen technisch ausreichend eingerichteten Arbeitsplatz sowie im Back-end eine voll funktionsfähige IT-Infrastruktur. Das bedeutet zugleich: Ein Digital Workplace ist an keinen bestimmten Ort gebunden, er kann überall und jederzeit genutzt werden.
Damit wird das Digital Office zum Eckpfeiler der hybriden Arbeitswelt, in der die Präsenzpflicht aufgehoben wird. Angestellte arbeiten manchmal im Büro, manchmal im Homeoffice, manchmal an anderen Orten (Mobile Working). Die vier wichtigsten Vorteile des Digital Workplace sprechen sich allmählich herum:
Damit wird das Digital Office zum Eckpfeiler der hybriden Arbeitswelt, in der die Präsenzpflicht aufgehoben wird. Angestellte arbeiten manchmal im Büro, manchmal im Homeoffice, manchmal an anderen Orten (Mobile Working). Die vier wichtigsten Vorteile des Digital Workplace sprechen sich allmählich herum:
- Orts- und zeitunabhängiges Arbeiten wird ermöglicht. Das erlaubt den Einsatz von standortübergreifenden virtuellen Teams, auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice werden problemlos integriert. Das Gleiche gilt für das Mobile Working, also wenn Angestellte unterwegs sind (etwa bei Kunden oder auf Veranstaltungen wie Messen).
- Das Interesse an der Option „Homeoffice“ ist seit Corona deutlich gestiegen. Die Beschäftigten haben entdeckt, dass es ihnen leichter fällt, privates und berufliches Leben auszutarieren. Ein Digital Workplace im Homeoffice sorgt für ihre Anbindung. Zugleich steigern Arbeitgeber durch solche Angebote im „War for Talents“ ihre Attraktivität für künftige Angestellte.
- Dank der digitalen Prozesse laufen Arbeitsprozesse bequemer ab, was gerade administrative Tätigkeiten beschleunigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mehr Zeit, sich auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren.
- Digital Workplaces sorgen dafür, dass sämtliche Informationen und Anwendungen jederzeit zur Verfügung stehen, und fördern zudem den Informationsaustausch. Die Beschäftigten können ihr Wissen oder Dokumente schnell und einfach mit anderen teilen, zusammen an Projekten arbeiten oder Online-Meetings durchführen.
Um an dieser Stelle eine mögliche Begriffsverwirrung aufzulösen: Der Digital Workplace bietet ein digitales Umfeld für alle Beschäftigten, die orts- und zeitunabhängig auf alle für sie relevanten Dokumente und Programme zugreifen können. Außerdem gibt es, fast gleichlautend, Digital Workspaces. Der Digital Workspace bildet den technischen Teilbereich dieses digitalen Arbeitsplatzes ab, nämlich die Arbeitsgeräte (wie Computer, Laptop oder Smartphone) sowie die digitalen Tools und Softwarelösungen. So ermöglicht der Digital Workspace das vernetzte Arbeiten am Digital Workplace.
Digital Workplaces und Managed Services mit TA Triumph-Adler
TA Triumph-Adler ist Ihr Wegbegleiter für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand, was Sie brauchen. Unsere Expertinnen und Experten besprechen mit Ihnen, was genau Sie wollen und benötigen. Denn digitale Abläufe müssen funktionieren. Punkt.
TA Triumph-Adler versorgt Sie mit geeigneter Hardware und Software, übernimmt die komplette Verantwortung für die Systeme und kümmert sich um die Wartung und um etwaige Probleme. Als Managed Service Provider richten wir Digital Workplaces nach dem neuesten Stand der Technik ein – und sorgen dafür, dass sie als Managed Workplaces auf dem neuesten Stand bleiben. Und Sie können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren!
TA Triumph-Adler versorgt Sie mit geeigneter Hardware und Software, übernimmt die komplette Verantwortung für die Systeme und kümmert sich um die Wartung und um etwaige Probleme. Als Managed Service Provider richten wir Digital Workplaces nach dem neuesten Stand der Technik ein – und sorgen dafür, dass sie als Managed Workplaces auf dem neuesten Stand bleiben. Und Sie können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren!
3. Wie arbeitet es sich im Digital Office?
Das digitale Dokumentenmanagement ist das Zentrum des Digital Office. Diese Softwarelösung steuert – ob als DMS- oder ECM-Lösung – das Erstellen und Erfassen, Ablegen und Verteilen, Versionieren und Speichern von Dokumenten bis hin zur Archivierung über digitale Workflows. Ihre vier wichtigsten Vorteile:
- Zeit sparen
DMS- und ECM-Lösungen importieren Dokumente automatisch gleich an den richtigen Ort. Wer das jeweilige Dokument benötigt, wird automatisch benachrichtigt. Und wer auf der Suche ist: Mithilfe einer Volltextsuche mit Filter- und Sortiermöglichkeit lassen sich Dokumente und Informationen rasch finden. - Unabhängigkeit gewinnen
Alle gespeicherten Dokumente stehen allen zugriffsberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung. Dabei erlauben DMS- und ECM-Lösungen den Zugriff nicht nur vom Firmencomputer aus, sondern auch vom heimischen Laptop, vom Tablet oder auch vom Smartphone. So kann auch unterwegs oder vom Homeoffice aus auf die Dokumente zugegriffen werden. - Sicher archivieren
Digitale Dokumente können verändert werden – was für Probleme sorgt, wenn die Ursprungsversion gefragt ist. Dokumenten-Management-Systeme speichern sowohl die Ursprungsversion als auch jeden Zwischenschritt ab und archivieren alle Versionen. - Kosten sparen
Abgesehen von effizienteren Prozessen, die dafür sorgen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitszeit nicht mit Suchen vergeuden: Wenn alles digital bearbeitet und gespeichert wird, sinken automatisch die Kosten für Papier, Drucker und Toner. Die Hauspost und auch die Umlaufmappen werden digital.
Um diese Vorteile nutzen zu können, müssen die Dokumente allerdings digital vorliegen. Das zu bewerkstelligen, ist glücklicherweise kein Problem.
Das Digitalisieren von Dokumenten
In modernen Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen werden Unterlagen nicht mehr in endlosen Reihen von Aktenordnern aufbewahrt, sondern elektronisch bearbeitet, gespeichert und archiviert. Digitalisiert werden die Papierdokumente durch Scannen am MFP.
Vor dem damit verbundenen Aufwand schrecken viele Unternehmen zurück. Sie wollen nicht ihren gesamten Aktenbestand scannen. Die gute Nachricht: Das müssen sie auch nicht. Sinnvoller ist es, das Papierarchiv auszulagern an spezialisierte Dienstleister. Die verwalten die Papierakten und scannen Dokumente, sollte doch mal eines gebraucht werden. Scan on Demand heißt diese Dienstleistung.
Die Vergangenheit muss nicht digitalisiert werden – nur die Gegenwart und die Zukunft! Wer auf digitale Workflows umsteigt, muss nur aktuelle Dokumente – sollten sie nicht ohnehin elektronisch vorliegen – am MFP digitalisieren. Dabei werden die Unterlagen in einem Format gespeichert, in dem sie problemlos bearbeitet werden können. Anschließend werden sie automatisiert richtig in der digitalen Ordnerstruktur abgelegt.
Vor dem damit verbundenen Aufwand schrecken viele Unternehmen zurück. Sie wollen nicht ihren gesamten Aktenbestand scannen. Die gute Nachricht: Das müssen sie auch nicht. Sinnvoller ist es, das Papierarchiv auszulagern an spezialisierte Dienstleister. Die verwalten die Papierakten und scannen Dokumente, sollte doch mal eines gebraucht werden. Scan on Demand heißt diese Dienstleistung.
Die Vergangenheit muss nicht digitalisiert werden – nur die Gegenwart und die Zukunft! Wer auf digitale Workflows umsteigt, muss nur aktuelle Dokumente – sollten sie nicht ohnehin elektronisch vorliegen – am MFP digitalisieren. Dabei werden die Unterlagen in einem Format gespeichert, in dem sie problemlos bearbeitet werden können. Anschließend werden sie automatisiert richtig in der digitalen Ordnerstruktur abgelegt.
So funktionieren digitale Workflows
Ein digitaler Workflow gibt vor, wie beim elektronischen Bearbeiten von Dokumenten bestimmte Arbeitsschritte aufeinander folgen, etwa beim Bearbeiten einer Rechnung von ihrem Eingang bis zum Bezahlen und Archivieren.



























































































